Gina Wild » ONE NIGHT STAND

ONE NIGHT STAND

Das gleißende Licht der vorbeifahrenden Fahrzeuge dringt zu ihnen herüber und im fahlen Schein der Straßenlampen sieht sie seine glänzende Haut funkeln. Während sie so dasteht, ist sie sich immer noch nicht im Klaren darüber ob es richtig ist, was sie da tat. Sie hätte sich schon lange gegen sein Drängen wehren müssen aber sie stand wie versteinert in dem Eingang, ohne auch nur einen Ton von sich zu geben.
Anfangs dachte sie ja noch an Weglaufen, als sie bemerkte, dass ihr jemand aus der Disco folgte, aber als er sie ansprach und sie seine ruhige warme Stimme hörte, war daran nicht mehr zu denken. Dass sie dann auch noch mit ihm zu einem Drink in die Bar nebenan gegangen ist, kann sie selbst jetzt noch nicht glauben.

Aber sie war mitgegangen und sie hatte, während sie sich unterhielten, das Gefühl, als würden sie sich schon ewig kennen. Er sah gut aus und er wusste sich zu benehmen ohne dass es gekünstelt wirkte. Sie fühlte sich irgendwie wohl in seiner Nähe, ohne dass sie wusste warum, und sie war in den ersten Minuten sogar etwas verwundert, dass er sie nicht einfach nur plump anbaggerte.

Selbst als sie schon die Bar verlassen hatten und er sich mit einem zarten Kuss, der mehr gehaucht als gegeben wurde, verabschieden wollte, machte er keine Anstalten sie zu bedrängen. Und ohne dass sie sonst dazu neigt, sich von fremden Männern ansprechen zu lassen, irgendwie wartete sie darauf, dass er es doch tat.

Was er wohl dann von ihr dachte, als sie seinen Kuss mit Leidenschaft einfach erwiderte, schoss es ihr durch den Kopf. Allzu Schlechtes kann es nicht gewesen sein, er war ja noch hier.

Und wie er noch hier ist, dachte sie, als sie spürte, wie seine Hand in ihren Slip glitt. Er schaute ihr dabei direkt ins Gesicht und beobachtete jede noch so kleine Regung. Sie fühlte, dass er ganz genau wusste was er da tat, wenn er etwas tiefer mit der Hand ging und sich ihrem, jetzt schon stark erregten Schoß näherte.

Sie schloss dabei ihre Augen, und während ihr Atem immer schneller wurde, ging ein ganz sanftes Zittern durch ihren Körper. Zuerst schämte sie sich noch ein wenig, dass sie sich einem Fremden so zeigte und erst recht, dass sie sich ihm einfach so hingab, aber nach einer Weile wischte sie die Bedenken beiseite.

Ihr Becken bewegte sich rhythmisch vor und zurück, immer seiner Hand folgend, und sie hing gerade an seinem Hals und küsste ihn, als sie sich ohne Gegenwehr den Slip etwas von ihm herunterschieben ließ.

Er presste die Hand tiefer in ihren Schoß und ließ sie an seinem feuchten Äußeren hin und her gleiten, was ihr einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen ließ. Immer mehr wurde offensichtlich, dass sie gleich kommen würde, als er sie förmlich herumwirbelte, ohne dabei seine Hand aus ihrem Schoß zu nehmen.

Sie war ganz verblüfft, von dieser plötzlichen Aktion, und als er sie sanft etwas an sich heranzog, beugte sie sich nach vorn und versuchte sich an der Wand abzustützen. Schlagartig wurde ihr bewusst, in welcher Stellung sie sich jetzt befand, und auch, dass sie jetzt noch einen Rückzieher machen könnte.

Aber wollte sie das denn, fragte sie sich, und merkte, wie schon der Gedanke, es hier, in einem Hausflur, mitten in der Nacht, mit einem Fremden zu treiben, alles in ihr beben ließ. Sie griff nach hinten und schob ihren Mini zu den Hüften hoch. Dabei präsentierte sie ihm ihren festen, wohlgeformten Po.

»Willst du das wirklich?« fragte er sie leise.

Und noch bevor sie den Mund richtig öffnen konnte, ging ihr bebendes »JA« in einem nicht enden wollenden Stoß unter, mit dem er von hinten in sie eindrang. Für einen Moment glaubte sie, er würde sie zerreißen, aber noch bevor er ihn ein paar Millimeter zurückgenommen hatte, war ihr Verlangen nach Mehr da.

Sie drückte sich von der Wand ab, hob den Po ein wenig und kam seinem Becken so heftig entgegen, dass ihr die Knie vor Erregung weich wurden, als er dadurch erneut tief in sie hineinstieß.

Oh Gott, ich kann mich nicht mehr halten, dachte sie und merkte im selben Augenblick, dass sie das nicht musste, denn er hatte nun seine Arme um ihre Hüfte und stieß erneut zu. Wie im Rausch warfen sich ihre Körper entgegen, bis er sich heftig in ihren Körper entlud, während sie gerade von einem Höhepunkt zum anderen jagte.

Sie fühlte, wie es in ihrem Bauch warm wurde und sich auch gleichzeitig eine erlösende Entspannung ausbreitete. Langsam und gleichmäßig glitt er noch eine Zeitlang in ihr hin und her, bis auch das verebbte und sie sich wieder aufrichtete.

Beiden war merklich anzusehen, dass sie total erschöpft waren, aber auch, dass es ihnen gut gefallen hatte, und während sie ihren Sachen richteten, fragte er sie, ob sie das gelegentlich mal wiederholen wollten.

»Warum nicht?« sagte sie und strahlte ihn dabei an.

Beide traten wieder auf die Straße und gingen in verschiedenen Richtungen davon.

Langsam schlenderte sie lächelnd die Straße entlang. Es war das schönste, was sie je erlebt hatte, und sie war sich dabei sicher, dass sie es nie wieder tun würde, da es niemals wieder so sein könnte…

Oder doch?

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